Boys need toys!
von Carsten
Seit kurzem in meinem Besitz:
Auf der Suche nach einem günstigen, aber doch auffälligen Micro-Amp stieß ich auf den Orange Micro Crush. Schon immer bin ich fasziniert vom Äußeren und dem Klang von Orange-Amps und Boxen für Gitarren. Weiter Micro-Amps gibt es u. a. von Marschall, Fender und Rocktron (wahrscheinlich gibt es viel mehr, doch das sind die, die ich am häufigsten gefunden habe). Durch längere Recherche im Netz, wurde mir klar, dass die Marschall-Micros nicht wirklich der Bringer sind. Zu den Fender Minis habe ich leider nicht viel gefunden.
Der Orange hingegen wurde als gut klingend (wenn man das bei einem so kleinen Amp noch sagen kann) beschrieben. Da mir das Äußere am meisten zusagte, habe ich direkt zugeschlagen (eBay).
Als der Kleine angekommen ist, fütterte ich ihn ersteinmal mit einer 9V Batterie, Gitarre anschließen dann Anschalten. Der Micro Crush hat einen eingebauten Tuner, den ich direkt zum Stimmen der Gitarre aktivierte. Der Tuner funktioniert einwandfrei, wenn auch leicht verzögert. Aber zum schnellen Stimmen zwischendurch, ohne das Kabel zu wechseln ist er uneingeschränkt zu empfehlen.
Tuner aus, Klangregelung auf mitte, Overdrive aus und Master-Volume auf 1/4. Schnell ein Em gegriffen, anschlagen… Cool!
Im “Clean”-modus klingt der kleine schonmal schön rotzig und clipped leicht. Ein Sound wie ich ihn gerne mag! Jetzt den Master mal voll aufgedreht. Die Lautstärke bleibt “moderat”, er klingt aber immernoch gut. Richtig laut macht er nicht, ist aber auch nicht der Sinn eines solchen Amps.
Nun drücke ich den “Overdrive”-Knopf. Gitarre anspielen… BRETT! Der Verzerrte Sound ist auch nicht übel. Ein paar Powerchords gespielt. Passt! Jedoch ist der “Clean”-Sound eher mein Ding.
Die “Tone”-Regelung dient dazu um die Höhen oder Tiefen etwas mehr zu betonen. Mittig klingt für mich am besten.
Mein Fazit: Genau das was ich gesucht habe, ein kleiner Übungsamp, Batteriebetrieben mit einem guten Sound (für die Größe). Auch über Kopfhörer klingt er noch gut. Endlich kann ich Gitarre spielen, ohne Frau und Kind zu nerven. Und ich kann wirklich überall spielen, bin nicht vom Stromnetz abhängig.
Hier noch ein paar Bilder von dem Kleinen:
Anmerkung: Soundbeispiele kann ich nicht liefern, da ich kein Mikrofon habe um ihn abzunehmen.
Zum Üben über Kopfhörer, hätte es evtl. auch ein AMpmodeller getan.
Wie laut wird denn der Kleine und wie teuer war er?
Ja, ein Amp-Modeller war auch im Kopf, doch sind die Preise für solch ein Gerät erheblich höher als für den Micro-Crush. Mich hat der Kleine 49EUR incl. Versand bei Ebay gekostet. Dafür gibts kein Modeller. Schngarnicht einen der so gut aussieht ;)
Lautstärke ist schwer zu beschreiben. Aber die 1W bringen nicht wirklich viel, langt aber um eine mittelgroßes Wohnzimmer zu beschallen. Über Kopfhöhrer wirkt es noch lauter.
Erwähnswer ist noch, dass er mit Volume Max nicht kracht oder klirrt, sondern immernoch relativ gut klingt, für seine Größe.
[...] klare Nummer 1: orange micro crush Scheinbar bin ich einer der Wenigen, der dem Mini-Amp ein Review gewidmet hat und ihn auch noch Fotografiert hat, denn Platz 6 und 7 ist ein Referrer von der [...]
Ach, der Tarsten… altes Spielkind! ;-) Aber schön zu wissen, dass jetzt auch die Gitarre für dich entdeckt hast! :-) Ich spiele ja mit dem Gedanken, mir mal wieder einen kleinen Amp und vielleicht ‘ne Halb-Akustik von IBANEZ zuzulegen. Bin aber noch nicht wirklich entschlossen…