Zeitgeist (II)
von Carsten
Heute komme ich endlich zu meinem versprochenem Review des neuen Smashing Pumpkins Albums Zeitgeist.
Um es vorweg zu nehmen: Ich musste die Platte, wie schon im ersten Eintrag erwähnt, mehrmals hören um sie richtig gut zu finden. Das erste mal habe ich Zeitgeist während des Frühstücks, relative leise gehört. Die kleine Tochter sollte nicht geweckt werden. Die CD lief im Hintergrund. Man hörte eigentlich nur metal-artiges Geschrammel von Gitarren und ab und an ein Solo das den Klang eines 80iger Jahre Heavy-Metal-Solo entsprach. Mein erster Gedanke: Was ist denn das?
Doch dann kam die CD mit ins Auto. Auf den morgentlichen Fahrten zur Arbeitsstätte konnte ich mich dem Album in beliebiger Lautstärke hingeben. Und genau das war der Wendepunkt! Zeitgeist ist brachial – möchte laut gehört werden! Schon nach dem dritten Durchlauf war ich vollends begeistert von dem Machwerk. Billy Corgan hat es mal wieder geschafft wirklich eingängige Stücke zu schreiben.
Die Smashing Pumpkins gehören zu den Bands, die eigentlich nur über den Frontman definiert werden. Es ist egal, ob eine D’arcy Wretzky, Melissa Auf der Maur oder Ginger Reyes am Bass spielen. Hauptsache es ist eine Frau und das Gesamtbild stimmt. Ähnlich verhält es sich mit Drums und zweiter Gitarre. Den Sound definiert immernoch Billy Corgan. Und das macht er meiner Meinung nach ziemlich gut (Wenn man seine quäkende Stimme mag).
Ich möchte hier nicht auf einzelne Titel des Albums eingehen, dafür gibt es Musikmagazine. Was mir aufgefallen ist: Das “Brachiale”, die Gittarrenriffs werden gegen Ende der Paltte leider immer weniger und es wird ruhiger. Ich hätte mir gewünscht, dass die CD nicht ganz so klischeehaft aufgebaut ist. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt von meiner Seite aus.
Ich spreche für das Album eine Kaufempfehlung aus! Die CD macht Spass!