Letzter Eintrag: 27.10.2009. Im letzten Jahrzehnt. Was mache ich nur mit dem Blog.
Das habe ich mich eine Zeit lang gefragt. Nun habe ich es für mich beantwortet: Ich mache einfach weiter. Evtl. ein neues Theme, aber auf alle Fälle einfach wieder ein paar sinnlose Artikel über dies und das. Und: Eine CD-Rezension steht an. Viel versprechender Rock aus Österreich.
Themen gibts genug. Also los, reiß dich zusammen und blogge wieder mehr!!
Als „Spieleveteran“ hänge ich immer wieder den Spielen auf C64 oder Amiga nach. Grafik war eher zweitrangig, der Spielspass und der Spielwitz im Vordergrund. Mit der steigenden Leistung der PC-Hardware wurden die Spiele immer mehr an ihrer Grafikleistung und der 3D-Engine gemessen. Ich verlor den Spielspass. Handheldkonsolen mit ihrer beschränkten Grafikleistung, RAM oder auch Bildschirmauflösung zwangen die Spieleentwickler wieder dazu über den Spielspass nachzudenken.
Wir schreiben das Jahr 2007. Apple veröffentlicht das iPhone. Ein ziemlich stylisches, aber auch relativ großes Telefon mit Touchscreen. Zuvor gab es nur “normale” Telefone. Die Leute definierten ein tolles Handy über die Größe der Telefone. Der ein oder andere war der Meinung, dass ein Mobiltelefon in die Hemdtasche passen muss. Schon ein Nokia 3210 war vielen zu schwer und zu groß.
Gestern habe ich mal wieder mit meiner Tochter (2,5 Jahre alt) ein wenig musiziert. Ich habe mich an der Gitarre versucht, und klein L. hat auf ihrem Plastik-Saxophon aus dem Winnieh Puh Magazin ein beindruckendes Solo gemurmelt. Stolz machte sich breit. Leider konnte ich keine Audio-Aufnahme machen.
Und dann sehe ich heute diesen fünfjährigen, wie er den “Folsom Prison Blues” von Johnny Cash vollständig interpretiert. Wahnsinn. Ich muss mit L. noch ein wenig üben.
Winnenden, März 2009. Ein Siebzehnjähriger läuft Amok, erschießt an seiner ehemaligen Schule fünfzehn Menschen, danach sich selbst.
Nach der Tat fängt die große Ursachensuche an. Relativ schnell ist der/das Schuldige gefunden. Killerspiele und Internet. Ein angeblicher Foreneintrag des Amokläufers in dem er die Tata ankündigt ist schnell gefunden.Doch leider stellt sich heraus, es ist eine Ente. Internet wird als Tatmotiv uninteressant, neue Dinge, die nicht verstanden werden müssen herhalten – Killerspiele. Es hagelt rufe nach Verboten. Unendlich dumme Aussagen über Computerspiele folgen. Auf dem Rechner des Jungen wird schließlich ein Killerspiel gefunden. So einfach kann es sein.
Schauen wir mal kurz in die traurige Historie der deutschen Amokläufe und suchen nach dem Killerspielmotiv:
Wer kennt es nicht? Man hört einen Song und singt mit. Irgendwann merkt man, idealerweise selbst, dass der Text komplett falsch ist. Peinlich, peinlich.
Doch was, wenn es einem 2 jährigem Kind passiert? Dann wird aus einem an sich wirklich nicht so gutem Lied ein wahres Meisterstück! So geschehen bei meinem Töchterlein L. Im Auto möchte sie immer Sahne hören. Ich konnte es lange nicht zuordnen, bis meine Frau mich aufklärte. Folgend der Text des Songs, wie ihn L. hört und singt.
Neue Rubrik, die rockt! Vaterzeugs! Animiert von Shoggoths Vaterecke starte auch ich mal eine Kategorie mit kuriosem und lustigem aus dem Leben eines Vaters. Vorab, Töchterlein wird einfacheitshalber L. genannt (auch in Anlehnung an Shoggotscorners K.).
Ich lese regelmäßig das BILDblog. Ich mag die Art und Weise der Berichterstattung. Doch diesmal ist ein Artikel dieses Blogs – dort wird ein anonymer Internetbenutzer zitiert, der etwas über sein Ziel hinaus geschossen ist – nicht ganz so prickelnd.
Darin beschreibt ein anonymer Internetnutzer, wie er es durch eine Manipulation eines Wikipedia-Artikels geschafft hat, dass einige renomierte News-Seiten (Spiegel, Süddeutsche, etc.) diese Manipulation übernommen haben.
Doch was hat dieser Nutzer wirklich erreicht? Meiner Meinung nach hat er einer schon längst vergessene Diskussion bzgl. Wikipedia neuen Zündstoff gegeben. Er hat untermauert, dass man sich wohl tatsächlich nicht auf Wikipedia-Artikel verlassen kann. Brockhaus könnte diese Panne für ihr Lexikon sicher irgendwie marketing-technisch nutzen. BILD, Spiegel – ja alle anderen Kritiker haben endlich ihren Beweis, dass Wikipedia “böse” ist, nicht vertrauenswürdig.
Das finde ich sehr schade. Es hätte nicht sein müssen. Klar es ist “lustig” wie diese Magazine die Info ungefiltert übernehmen. Aber genau das ist doch der Anspruch den Wikipedia immer hatte. Das hat unser anonymer Wicht jetzt gründlich versaut. Danke! Er kann Stolz auf sich sein. Er sollte auch weiterhin anonyme bleiben. Ich kann mir denken, dass es einige gibt, die ihn nicht mögen.
es ehrt mich, dass ihr euch über einen Test von Cubase 5 freuen würden. Wie der Zufall es so will, habt ihr ja schon einen Bericht zu Cubase 5. Und genau den verlinkt ihr in den Kommentaren zu meinem Artikel bzgl. meines Tests zu Cubase Essentials 4. Einmal reicht. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich alle bei Delamar derart freuen, dass jeder einzelne ein Kommentar bei mir hinterlässt. Klar das würde euren Page-Rank steigern und Google hat euch dann mehr lieb, aber ich möchte dafür nicht herhalten. Bitte sucht euch dafür einen anderen, der seine Kommentare nicht so streng moderiert.
Sollte ich die Kommentare bisher falsch verstanden habe, denkt mal darüber nach, wie ihr es verstehen würdet. Ich bin ein Freund von guten Buzz-Kampagnen, viralem Marketing und Co, aber das ist einfach zu offensichtlich.
Viele Grüße,
ein auf Verständnis hoffender Carsten.
P.S: Ich verlinke die Seite hier nicht. Wer wissen will was delamr ist, der soll Googlen. Schließlich arbeiten die ja an ihrem Pagerank.
Wir schreiben das Jahr 2009. Es gibt rund um die Uhr Fernsehen. Internet. Internet-Videos. DVD.
Das ist ein kleiner Auszug aus dem, was es bei uns damals nicht gab!™ Wir hatten drei, manchmal, je nach Wetter, auch vier Programme. Es gab ein Sendeschluss mit Nationalhymne. Dazu, etwas später ein VHS-Rekorder. Wieder etwas später Computer (C-64, Amiga, Atari ST, …).
In der heutigen Zeit kommt man nicht drum herum, dass ein (Klein)kind den Fernseher entdeckt. Ist meiner Meinung nach auch kein Problem, solange man die Benutzung reglementiert. Es gibt schöne DVDs, die Kindgerecht sind und die mal ruhig mal schauen kann.